29.04.11

Der Film „The Social Network“ ist vermutlich den meisten bekannt. Ich hab es leider nicht geschafft ihn mir im Kino anzusehen, hab das jetzt aber mit der DVD-Version* nachgeholt. Das wird aber kein Review sondern mehr meine Gedanken nach dem Film und die Frage: Was kann/sollte man daraus lernen bzw. mitnehmen?

The Social Network – Um was geht es?

Wie gesagt – Das soll kein Review werden, denn Reviews gab es als der Film im Kino lief genug. Dennoch kurz der Hinweis, um was es im Film „The Social Network“ geht – Für die, die vielleicht doch noch nichts davon gehört haben. Im Film geht es um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seinen Weg zum Erfolg. Es werden die Anfänge gezeigt, als er Tag für Tag und Nacht für Nacht in den tiefen Weiten des Quellcodes versank und mit seinem Projekt „thefacebook“ einen Stein ins Rollen brachte, der es in sich hat. Rasch entwickelt sich seine einstige Studentenplattform zum landesweiten und später weltweiten Mega-Projekt. Trotz des Erfolges musste Mark auch die schlechten Seiten des Erfolges kennenlernen und stößt immer wieder über rechtliche und zwischenmenschliche Stolpersteine.

Ich persönlich find den Film wirklich gut und möchte hier nun auf ein paar Dinge eingehen, die man sich aus dem Film mitnehmen kann und sollte. Diese gingen mir zumindest hinterher durch den Kopf und wenn sowas durch ein Film ausgelöst wird, spricht das für den Film, den ihr euch übrigens hier kaufen* könnt 😛

Aufmerksamkeit erregen

Bevor es mit Facebook losging hatte Mark die spontane Idee, Studentinnen auf einer Website gegenüber zu stellen und bewerten zu lassen. Die Rede ist von Facemash.com, wo heute nichts weiter zu finden ist. Er hackte also viele Studenten-Netzwerke um sich die Bilder zu klauen und veröffentlichte die besagte Website, auf der nun immer 2 Bilder von Studentinnen gegenüber standen und bewertet werden konnten. Das ganze wurde dann an ein paar Email-Empfänger gesendet und machte schnell die Runde. Die Website erreichte am ersten Abend 20200 Seitenaufrufe und legte das Studenten-Netzwerk lahm.

Mit der Website machte nun auch der Name Mark Zuckerberg die Runde. Er hatte vollste Aufmerksamkeit und Anerkennung der Studenten. Sein Name war Programm und somit kam er auch zu einem Schlüsselerlebnis, dass wohl einer der Grundsteine war. Dazu gleich mehr.

Ob es ihm nun um die Aufmerksamkeit ging oder nicht, er hatte sie. Und das war das Wichtige. Auch negative Werbung ist Werbung, sagt man doch. Und so war es auch hier, denn die Studentinnen waren natürlich alles andere als begeistert. Aber wie gesagt > Sein Name war Programm und das ein wichtiger Faktor für den weiteren Erfolg.

Sich von der Masse abheben

Neben der Aufmerksamkeit, die ein Schlüssel zum Erfolg ist, spielt es auch eine große Rolle wie man sich von anderen/ähnlichen Projekten abhebt. Dadurch das Mark Zuckerberg nun als Mega-Programmierer und Freak bekannt war, wurden auch 3 andere Studenten auf ihn aufmerksam, die für einen geschlossesn Kreis eine Studenten-Verbindung ein Netzwerk erschaffen wollten. Mit Mark Zuckerberg, so dachten sie jedenfalls, war nun auch der geeignete Programmierer gefunden. Als die Stundenten ihm von der Idee des sozialen Netzwerkes erzählten (das wohlgemerkt nur für einen ausgewählten Kreis zugänglich sein sollte) war seine erste Frage: „Und wie unterscheidet sich das Ganze von Friendly oder MySpace? Was soll das besondere daran sein?“ – Der Wortlaut war zumindest ähnlich.

Fakt ist aber, das sein erster Gedanke die Einzigartigkeit der Idee war. Ein neues MySpace braucht niemand und außergewöhnlichen Erfolg hat man meist nur mit außergewöhnlichen Ideen, die sich von der Masse abheben. Und das gilt nicht nur für den Bereich Internet sondern für alle Business-Bereiche. Eine Idee kopieren führt nur selten zum Erfolg. Vielmehr muss man sich von der Idee inspirieren lassen und diese einzigartig ausbauen um aus der Masse herauszuragen und sich vond er Konkurrenz abzuheben.

Geld ist nicht alles – Mit Herz dabei bleiben

Mark Zuckerbergs Idee mit Facebook schlug ein. Eines der wichtigsten Gründe die ich zumindest aus dem Film und diversen Bereichten über Mark Zuckerberg entnehme: Er wollte etwas verändern. Er wollte etwas Großes schaffen das die Menschen begeistert und dass das soziale Leben in neue Dimensionen versetzt.

Was wollte er nicht? Reich werden! Das war ihm erstmal egal. Er war so überzeugt von seiner Idee, dass er sich um Geld keine Gedanken machte. Das würde schon alleine kommen.

Weitere Grund war seine Motivation, ja fast schon die Sucht diese Idee umzusetzen. Partys? No! Mit Freunden rumhängen? No! FOKUS! Die komplette Energie ins Projekt investieren, komme was wolle. Und diese Kombination war das, was ihn letztlich auch zum Erfolg führte. Er hat auf vieles verzichtet und war komplett auf seine Idee fixiert. Das funktioniert meistens nur, wenn man es nicht nur wegen des Geldes macht.

Erfolg hat auch Schattenseiten

Ein weitere Punkt, der zumindest für den langfristigen Erfolg wichtig ist: Der Realität ins Auge sehen, den Erfolge bringen auch negative Vorkommnisse mit sich. Auf einmal hast du super tolle Freunde und entweder die Leute lieben dich, oder aber sie wollen dir ans Bein pissen oder die ein Stück von deinem Kuchen klauen.

Man sollte also immer auf dem Boden bleiben und die Augen offen halten. Nichts ist nur schön.

In diesem Sinne – Schönes Wochenende 😉

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Über den Autor Ralf Bohnert

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7 Kommentare für “The Social Network und was man daraus lernen sollte”

  1. Ich fand den Film auch richtig gut. Hab ihn aber auch erst auf DVD gesehen und dann auch schon drei mal. Gerade den Aspekt mit der Werbung finde ich richtig gut. „Wir wissen noch nicht mal was wir haben“ und Werbung könnte alles kaputt machen. Auch heute ist die Werbung auf Facebook nicht wirklich ätzend und das finde ich gut. In Verschwörungstheorien heißt es ja immer noch das die CIA die Finger mit im Spiel hat 😉

  2. Ist ja schon eine Weile her, seit ich den Film angeschaut habe. Damals fand ich den aber auch ziemlich gut gemacht. Obwohl der Film so heißt und obwohl der Protagonist Mark Zuckerberg ist, ging es aber nicht wirklich um Facebook oder Soziale Netzwerke, wie ich finde. Wie du geschrieben hast, ging es mehr darum, was wir daraus lernen sollten. Die Hauptsache, die ich vom Film weggenommen habe ist, auch wie du geschrieben hast, dass Erfolg auch Schattenseiten hat und was man aufgeben muss um erfolgreich zu werden. Man kann nicht alles haben, insbesondere wenn man jung, reich, erfolgreich, und mächtig ist. Es werden immer Leute geben, die dich lieben, aber auch Leute, die dich hassen oder die eifersüchtig sind und was von dir wollen.

  3. „Was wollte er nicht? Reich werden!“ -> Genau das ist das, was zählt. Schaut man sich Blogs an, die nur fürs Geld verdienen gemacht sind, laufen diese ganz, ganz schlecht. Das ist so, weil die Betreiber sehr schnell die Lust verlieren und gefrustet sind, weil sie eben nicht schnell Reich geworden sind. Blogs die heute gut Geld verdienen haben die ersten Jahre gar nichts oder nur Peanuts abgeworfen. Auch wenn ich Werbung auf meinem Blog einbinde um Geld zu verdienen, so ist mein Blog immer noch eine Herzensangelegenheit. Das zählt aber nicht nur für Blogs, sondern für alle Webseiten, egal ob Forum, Magazin, Landing Page oder ein ganzes Portal.

  4. Moin moin,

    hab leider den Film immer noch nicht gesehen, werd es aber so schnell es geht nachholen.

    Das Thema „Reichwerden im Internet“ naja naja, dazu muß ich mal sagen, wer wirklich reich ist, der muß oder wird sich hier sicherlich nicht etablieren müssen, das sind eher Ausnahmen, die meisten „Reichen“ ,was immer das bedeutet, sind eher zurückhaltend und scheuen die Öffentlichkeit da das Feld der Neider und somit auch Schädlinge doch recht groß ist.

    der Zug der seit ein paar Jahren hier so durchs Netz rast ist nicht schlecht um hier und da ein paar Euronen einzusammeln, man muß nur aufspringenund mitmachen. Das man sich im Netz nicht immer nur Freunde macht sollte auch jedem klar sein, aber auch an den Feinden lässt sich Erfolg eben sehr gut messen, wie ja bakannt ist.

    Wichtig ist in erster Linie, egal was man tut, man sollte nie vergessen was man ist, egal ob arm oder reich, man ist Mensch und genau das muß oder sollte man auch vermitteln, man ist nicht schlechter oder besser als jeder Andere hier, dann klappt der Rest meist auch recht gut.

    Aber zu Thema Weseiten oder Blogs, die Zeiten ändern sich, hier muß man aufpassen, Sachen die grad in sind, können morgen schon tot sein, das sollte man nie aus den Augen verlieren…..ich kann sagen….Seiten in bestimmten Bereichen, die 1995 ca. 2000 -3000,- DM einbrachten , liegen heut beinahe rum wie Leichen. Man muß ständig hinterher sein und die Zeichen der Zeit erkennen sonst kann es schnell sehr eng werden.

    Im Moment laufen die Dinge aber sehr gut,das Netz boomt wie nie, von daher wünsch ich weiter bestmöglich Erfolge, glaubt nicht alles was ihr lest, und schafft eigene Meinungen wenn die Vorgefertigten nicht zum Thema passen 😉 ebenso wie Märkte, braucht ihr einen, dann schafft euch einen !

    Grüße Ralle und viel Erfolg

  5. Habe den Film auch vor einigen Wochen gesehen. Insgesamt habe ich mir aber mehr Tiefe davon versprochen. Besonders das Ende war mir persönlich zu schnell abgehandelt. Ich hätte eine deutlich längere Version so um die 2,5 bis 3h lieber gesehen 🙂

  6. Ich fand den auch richtig genial, mein Freund der nichts mit Blogs etc am Hut hat fand ihn langweilig. Aber ich habe daraus auch einiges mitgenommen, vorallem die paar Wochen nachdem Film musste ich bei jeder Aktion die meinen Blog betraf daran denken.
    Das mit Faceboom fand ich war auch nur Nebensache, es ging nur um das dahinter und wer gut aufgepasst hat konnte viel interessantes mit nehmen 🙂

    Mit freunslichen Grüßen
    Luka

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