08.04.11

Es ist Freitag und wie immer gibt es ein neues Thema, das im Zuge des Webmaster-Fridays von der Blogosphäre behandelt wird. Heute geht es um die Frage, was wir neben dem Bloggen eigentlich noch so machen. Beruf, Hobbys und andere Dinge. Mal was anderes – Da bin ich dabei!

Sicher interessiert das hier nicht jeden, vielleicht auch gar keinen. Aber letztlich ist bohncore, auch wenn es hier sonst nicht um Privates geht, mein persönlicher Blog. Zudem ist wie oben geschrieben mal was anderes und vielleicht gibt es ja auch den einen oder anderen, den es interessiert. Schließlich hab ich schon oft erwähnt, dass für mich zu einem guten Blog auch eine Persönlichkeit gehört. Zu sehr ins Detail gehe ich ja auch nicht. Aber nun zum heutigen Thema des Webmaster-Fridays:

Bohn…
…über das Arbeitsleben

Wie ich schon öfters erwähnte bin ich selbstständiger Webworker/Webdesigner (wird gerade neu gemacht, dann auch endlich mit WordPress unter der Haube). Gelernt habe ich eigentlich mal Fachinformatiker, aber a) lag mir das nicht wirklich und b) hab ich schon zu dieser Zeit, also als ich noch angestellt war, die Aufgaben Grafik- und Webdesign in der Firma übernommen, da ich mich schon seit meiner Jugend damit beschäftige. Grundsätzlich würde ich mich aber arbeitstechnisch als ganz guter (hoffentlich) Allrounder bezeichnen, der dazu noch ehrlich mit sich ist und Aufgaben die zu groß erscheinen ablehnt oder ins Netzwerk auslagert. Passiert aber nicht oft.

Beim Webmaster Friday wird also gefragt, was man neben dem Bloggen noch so treibt.
Da wären eben Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen. Das geht dann vom Logo, über die Geschäftsausstattung bis hin zur Website und alles was damit verbunden ist. Druck und komplexe Programmierungen werden dabei z.B. ausgelagert. Ich weiß was ich kann und was ich nicht kann lerne ich entweder oder lass es jemand für mich machen. Einfaches Spiel eigentlich und die Kunden danken es mir meist, dass sie einen zuverlässigen Ansprechpartner haben und nicht zu x Firmen rennen müssen oder dort mit x Leuten kommunizieren müssen.

Neben den Dienstleistungen habe ich schon einige eigene Projekte im Internet gehabt, hab sie zum Teil immer noch und werde bald wieder eins starten. Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit SEO und Affiliate-Marketing und habe vor 4 Jahren (glaube ich) das erste Projekt gestartet. weitere folgten. Viele davon sind wieder weg, doch die gesammelten Erfahrungen sind Gold wert und heute läuft das alles etwas strukturierter und besser. Aber gerade in dem Bereich lernt man wohl nie aus. Allerdings habe ich das Glück, mit eisy einen klasse Kollegen gefunden zu haben, mit dem man sich austauschen kann und sich gegenseitig hilft. Jeder hat seine Stärken und Schwächen. In Sachen „eigene Projekte“ ist momentan also Wachstum angesagt, das möglichst nicht enden soll 😉 Dafür habe ich vor einem Jahr ca. Altlasten ins Nirvana geschickt und nochmal bei Null angefangen. Mehr gibts dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Mache ich noch was neben dem Bloggen, also im geschäftlichen Sinne? Twittern, Feeds lesen und Kaffee trinken. Und das gerne und immer wieder 😉 Abwechslung tut gut und lernen tut man auch immer was, auch wenn es auch zu einem richtigen Zeitfresser werden kann.

…über Interessen und Hobbys

Nunja, also meine Interessen bestehen aus all den Themen, die ich für meine Arbeit brauche: Webdesign und Webentwicklung, Grafikdesign, Suchmaschinenoptimierung, Affiliate- und Onlinemarketing, Social Media und allgemein das Internet und dessen Entwicklung. Ich hab also mein Hobby als Beruf und kann mir nichts anderes mehr vorstellen.

Aber natürlich habe ich auch Hobbys und Interessen abseits dieser Themen. So bin ich ein kranker Motorsport- und Fußball-Freak. Formel 1 nachts um 4Uhr? Kein Thema ich bin wach und zieh mir alles von Anfang bis Ende rein. Zudem fahre ich seit 2004 in einer Formel1-Online-Liga und das auch ganz erfolgreich. Seit ein paar Jahren bin ich auch Administrator dieser Liga. Für die die es nicht kennen sei gesagt, dass dies nichts mit den „Rennspielen“ zu tun hat die man so kennt. Hier geht es wesentlich komplexer und realer zu. Hunderte Runden Training für ein Rennen, Setup-Tüfteln und vieles mehr. Und dann das Rennen an sich. Gab schon Leute die mich/uns für krank erklärten. 1 1/2 Stunden hochkonzentriert Rad an Rad ein Rennen zu fahren. Einmal zu früh aufs Gas, Arsch weg, Auto kaputt, Rennen zu Ende. Aber wenn man sich schon keinen realen Motorsport leisten kann, dann muss man halt nach Alternativen suchen 😉 Wenn das Thema mehr interessiert kann sich hier informieren und hier heute Abend den dritten Saisonlauf live betrachten 😉

Aber ich bin auch mal an der frischen Luft 😉 Entweder mit meinem Mountainbike unterwegs oder auf dem Fußballplatz. Durch eine Verletzung aber leider das letzte mal vor einem Jahr, dementsprechend entwickle ich mich in die Breite 😛

…über Ziele und die Einstellung

Ja, darüber möchte ich auch ein paar Worte verlieren. Ich bin ein Ehrgeiziger Mensch und als ich mich vor über 2 Jahren selbstständig gemacht habe wurde ich teils belächelt. Aber ich habe mir Ziele gesetzt und will diese erreichen. Ziele setzen und erreichen ist leider für viele eine unbedeutende Sache, aber in meinen Augen notwendig wenn man erfolgreich sein möchte. Sowohl beruflich als auch privat.

Zudem bin ich auch der Meinung, dass man manchmal Risiken eingehen muss um erfolgreich zu sein. Ich hab diese schon Mehrfach und es war jedes Mal die richtige Entscheidung. Ich bin stolz da zu sein wo ich bin und will noch weiter kommen. Ich sehe meine Arbeit meist nicht als Arbeit sondern hab Spaß dran. Freitags/Samstags freue ich mich aufs Wochenende und Sonntag abends freue ich mich auf Montag. Und genau dafür haben sich die Risiken die ich eingegangen bin gelohnt. Denn nichts würde mich mehr ankotzen (und das hat es vorher) als ein Job, von dem man gerade so leben kann und zusätzlich schon Montags anfängt zu hoffen das bald Freitag ist. Anschließend dann schon am Freitag ne scheiß Laune schieben weil bald Montag ist. Nee, dafür ist das Leben zu kurz. Klar, ich arbeite momentan fast doppelt so viel wie ein durchschnittlicher Angestellter, aber immerhin mach ich das gerne!

Eine weitere Ansichtsweise die ich hier gerne weitergeben möchte: Geben UND nehmen und nach dem Nehmen dankbar sein und dies auch vermitteln. Ich bin da teilweise auch etwas extrem, aber besser so wie anders. Liegt alles an meinen kroatischen Wurzeln. Seit ich auf der Welt bin, bin ich jedes Jahr mindestens 3 Wochen (eher mehr) in Kroatien bei meinen Großeltern und wenn es eines ist was mir gleich auffällt, was ich hier etwas vermisse: Auch wenn man teilweise wenig hat, man gibt trotzdem alles um zu helfen. Und wird Hilfe in jeglicher Form angenommen, gibts am nächsten Tag ein Kuchen oder ne Einladung zum Grillen oder zumindest ein kurzes Zusammensein mit nem Gläschen Sliwowitz.

Weiter will ich jetzt aber gar nicht auf die Themen eingehen. Ich glaub ich hab eh schon mehr geschrieben als ihr wissen wollt 😉 Aber wenns flutscht dann flutschts halt 😛
Schönes Wochenende euch!

Über den Autor Ralf Bohnert

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11 Kommentare für “It’s only me…”

  1. So einer bist du also! (Nichtssagender hätte ich mein Kommentar nicht formulieren können)

    OMG OMG total nicht themenrelevanter Post *schnappatmung* 😀

    Spaß beiseite. Paßt doch. Geben und Nehmen liegt dem steifen Deutschen halten nicht 😉

  2. @Kai, ja so einer bin ich, schlimm nicht? 😉
    Nehmen liegt den deutschen aber schon, nur beim Geben und Bedanken wirds dann schwer. Aber Gott sei Dank gibt es trotzdem genug andere. Ist ja nur die „allgemeine Stimmung“. Nunja, es gibt letztlich überall solche und solche 😉

    @Junikus, du findest dich in mir wieder? Sorry, das tut mir leid. Ich wollte keinen Schaden anrichten 😛 😀

  3. okok, ich lass dich schon 😉
    Pass aber auf was du sagst, ich bin ja auch dein Landsmann 😛

  4. Richtig gut geschrieben! Mir hat die Wörter, die du über deine Familie in Kroatien geschrieben hast besonders gut gefallen. Du sollst deine Persönlichkeit ein bisschen öfter raus lassen! 😉

  5. Naja, wie du meinst 😉 Das kannst du ein bisschen besser als ich beurteilen 🙂

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