23.02.11

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag – Bei größeren Webprojekten oder speziell bei den Projekten, die auf einem eigenen Server gehostet werden, ist es wichtig einige Dinge immer im Auge zu behalten. Unter Anderem auch die Verfügbarkeit des Servers.

Serverstate, ein neues Start-Up, bietet nun einen Online-Service an, mit dem man seinen Server oder seine Website überwachen kann. Nun ist es natürlich nicht so, dass sie damit das Rad neu erfinden, aber das muss ja auch nicht sein. Was man aber schon beim ersten Blick nach dem Login sieht ist, dass der Dienst sehr einfach und übersichtlich gehalten wurde. Dies ist insbesondere für recht unerfahrene Webmaster wichtig. Man muss sich auf jeden Fall keine langen Tutorials antun um zu verstehen wie der Service funktioniert.

Das bietet der Dienst

Hier mal ein paar Infos zu Serverstate:

  • Überwachung von HTTP/HTTPS, SMTP, FTP oder POP3
  • Benachrichtigung über Up- und Downtime via Email oder SMS
  • Auswertungen und Statistiken zur Uptime
  • Inhaltscheck bei Webseiten
  • Prüfintervallen zwischen minütlich und stündlich einstellbar
  • Keine Grundgebühr und keine Vertragsbindung

So sieht das in der Praxis aus

Ich habe zum Test 2 Projekte angelegt, die ich überwachen lasse. Einmal meinen eigenen Blog und noch ein Projekt das nicht mir gehört, wo ich aber sicher war, das es zu Ausfallzeiten kommen wird. Im Menü hat man nun übersichtlich seine Projekte aufgelistet.

serverstate-uebersichtSchau ich mir die Statistiken nun an, sehe ich die prozentuale Uptime und die Antwortzeit des Servers. (1. bohncore, 2. andere Website)

serverstate-statistik

Kommt es zu einem Ausfall, wird man via SMS oder Email informiert. Auch die Mail ist sehr einfach gehalten – Ein Satz mit der Info und gut is:

Serverstare-Email

Man sieht also, das die Entwickler hinter Serverstate bemüht sind, sich auf das Wichtigste zu beschränken und alles so einfach wie möglich zu halten.

Preise und Fazit

Preislich kann man nicht meckern. Es gibt keine monatliche Grundgebühr (wie sonst eher üblich). Es werden 0,0001 € pro Check berechnet. Stellt man das Überprüfungs-Intervall auf stündlich, hat man ganze 7 Cent Kosten monatlich. Erst wenn  man ein niedrigeres Intervall wählt oder sich z.B. per SMS benachrichtigen lässt (15 Cent/SMS), wird es teurer. Aber wer rechnen kann wird auch hier feststellen, dass es hier um keine großen Beträge handelt.

Mein persönliches Fazit ist positiv. Da ich bisher eher wenig mit dem Thema am Hut hatte, kann ich natürlich über die Technik die dahinter steckt wenig sagen. Aber der Eindruck ist positiv, die Oberfläche übersichtlich und der Service macht was er soll.

Man kann das Ganze 14 Tage lang ohne Einschränkungen testen und sich selbst ein Bild machen.
Link: Serverstate.de

Über den Autor Ralf Bohnert

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7 Kommentare für “Server Monitoring mit Serverstate.de”

  1. Im Prinzip eine gute Idee, aber warum sollte ich das nicht mit einer eigenen Nagios Installation machen oder mit https://www.bijk.com bei der ich wesentlich mehr Infos über meinen Server bekommen.

    Gut gefällt mir auch, dass von unterschiedlichen Quellen Germany, Estonia, Local gecheckt wird ! Preislich auch definitiv eine gute Lösung für 4,32 Euro im Monat.

  2. @Schroedi, naja – nicht jeder will eine eigene Installation oder hat die tech. Voraussetzungen und Kenntnisse dazu 😉
    Liegt natürlich immer im Auge des Betrachters und kommt auch auf die Anforderungen an, die man an ein Tool stellt!

  3. Jupp, vor allem, wenn eine Installation nicht möglich ist. Ein einfacher HTTP Check genügt auch eigentlich. Vor allem,wenn die Alters so schnell kommen wie bei Serverstate.de

  4. Interessanter Review und schöne Zusammenfassung.
    Ich persönlich nutze den Service von pingdom.com. In der kostenlosen Basis-Version kann man zwar nur einen „Überwachungsauftrag“ einstellen, dafür aber auch minütlich von verschiedenen Locations weltweit prüfen lassen (die meisten kostenlosen Tools haben max. 15min Intervalle). Für einen einzelnen Blog also ausreichend. Habe gestern auch ein HowTo auf meinem Blog veröffentlicht, wie man den Service einrichten kann. (Wen’s interessiert: http://www.mysha.de/blog/howto-webseiten-monitoring-made-simple )

    @schroedi: Um Nagios sinnvoll einzusetzen, braucht man eigentlich einen zweiten Server, der in einem anderen Netz/bei einem anderen Hoster steht, sowas hat nicht jeder. Und bijk kenne ich leider nicht, aber ich würde vermuten, dass man dem Tool einen User einrichten, oder Software installieren muss, was eine potentielle Backdoor bedeutet.

  5. Die Seite bzw. das Layout der selbigen kommt mir irgendwie bekannt vor! Die gleichen Macher wie backlinkseller!

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