28.01.11

Blogger wundern sich nicht selten darüber, dass sich kaum ein Leser für ihre Seiten interessiert. Dabei kann bloggen so einfach sein. Einzig der Titel ist entscheidend dafür, wer sich für das Geschriebene interessiert. Durch die Wahl des richtigen Titels macht sich eine sintflutartige Bewegung bemerkbar – der Blog wird geradezu gestürmt.

Natürlich kommt dies auch ein wenig darauf an, worum es thematisch überhaupt geht. Doch selbst das interessanteste Thema wird nur selten aufgerufen, wenn kein oder ein falscher Titel für den Beitrag vergeben wurde. Wir haben dieses Phänomen einmal näher erforscht und wollen natürlich niemandem vorenthalten, warum gerade der Titel so entscheidend für den Erfolg jedes Blogbeitrags ist.

Was der Titel bei der Leserschaft auslösen kann

Interesse ist das Zauberwort. Und Interesse an spannenden Themen kann ein Leser nur dann entwickeln, wenn er schon den Titel interessant findet. Ein Beispiel gefällig? Nichts leichter als das! Nehmen wir an, der Blogger plant eine Seite rund um das Thema Edelkatzen. Der Text allein ist nicht ausreichend, weshalb die Entscheidung für einen Titel her muss. So könnte die Einleitung nun mit dem Titel „Edelkatzen“ beginnen. Ein Wort reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um das Interesse von Katzenliebhabern zu wecken. Es muss schon zu Beginn eines jeden Blogbeitrags deutlich werden, was in dem Text zu finden ist, also worum es genau geht. Stünde dort stattdessen der Titel „Wie entstehen neue Edelkatzen-Rassen?“, wäre es doch durchaus denkbar, dass sich neben tierischen Genforschern auch all jene Menschen für den Beitrag interessieren, denen das Halten eines Tieres allein nicht ausreicht. Vielleicht ist ja gerade die Frage nach dem geschichtlichen Hintergrund interessant. Dieses Beispiel soll nur veranschaulichen, dass im Titel ein wenig mehr über den expliziten Inhalt preisgegeben werden muss. So werden Leser Aufmerksamkeit und Interesse zeigen und sich in Scharen auf den Blog begeben.

Die richtige Titelgestaltung

Je besser der Titel eines Blogbeitrags gewählt wird, desto stärker ist auch das Interesse, das bei Lesern verbreitet wird. Innerhalb von 20 Sekunden lässt sich ein solch passender und effektiver Titel natürlich nicht finden. Diesen kann man ein wenig mit einer Christbaumspitze vergleichen, die ja traditionell zum Schluss an den Baum kommt. Bei dem Titel ist das in etwa dasselbe Prinzip. Dieser sollte zuletzt ausgewählt und an den Inhalt angepasst werden. Gestaltet werden kann er beispielsweise durch das Nutzen spannender Schlagwörter. Eine Möglichkeit wäre es also, sämtliche Substantive des Beitrags herauszusuchen, diese in einer Suchmaschine und so herauszufinden, wie häufig diese genutzt werden. Es gibt jedoch auch Programme, die genau anzeigen, wie häufig Menschen aus aller Welt nach bestimmten Wörtern suchen. Diese gilt es zu nutzen – häufig gesuchte Schlagworte, die aber in den Suchmaschinen nur selten zu finden sind. Und zudem muss der Titel zum Weiterlesen animieren. Mehr als drei Wörter darf dieser also durchaus beinhalten. „Anfüttern“ ist die Devise, die schon beim Fischfang wunderbar funktioniert.

RSS-Feed-Reader

In einem RSS-Feed-Reader finden Leser im Regelfall nur den Titel eines Blogbeitrags. Je langweiliger dieser gestaltet ist, desto größer ist die Gewissheit, dass sich kaum jemand auf den Blog begeben wird. Somit wird klar, dass der Titel auch in Bezug auf den RSS-Feed-Reader von größter Relevanz ist. Er muss prägnant sein und dem Leser dennoch schon an dieser Stelle einen möglichst umfangreichen Einblick in das gewähren, was ihn im Blog selbst erwarten wird.

Die Verbreitung des Blogbeitrags in Facebook, Twitter und Co.

Günstige Handyangebote lassen es mittlerweile zu, dass von überall auf der Welt getwittert werden kann und man sich per Facebook seinen Freunden mitteilen kann. In sozialen Netzwerken wie Facebook sprechen sich News schneller rum als ein Lauffeuer. Um einen Blogbeitrag effektiv und möglichst weit zu verbreiten, ist der Titel unverzichtbar. Dieser ist es nämlich, der letzten Endes darüber entscheiden wird, ob ein Leser auch hier Interesse an den Tag legt. Der gesamte Artikel kann schließlich nicht überall eingefügt werden, sondern nur der Titel und vielleicht einige Informationen zu den Beiträgen – nicht mehr und nicht weniger. Will man Kommentare generieren, sollte man den Titel als Frage stellen.

Blogtitel in Suchmaschinen

Ein informativer Titel hat natürlich einen enorm hohen Stellenwert bei der Google Suchmaschinenoptimierung. Je besser dieser gewählt wurde, desto schneller findet sich der Artikel auf den ersten Seiten der jeweiligen Suchmaschine. Auch hier gilt es wieder, auf Schlagworte (Keywords) zu achten, die häufig von thematisch Interessierten gesucht werden und bislang noch nicht allzu häufig aufzufinden sind. So steigen die Chancen auf einen Platz in den Top 10 der bekannten Suchmaschinen.

Fazit

Wer ganz auf einen Titel für seinen Blogbeitrag verzichtet, wird sich nur selten über Zulauf auf seinem Blog freuen dürfen. Je mehr Relevanz dem Titel zugesprochen wird, desto besser für den Blogger. Er ist es schließlich, der seine Seiten schnell bekannt machen und ein möglichst breites Publikum mit Wissen oder Sonstigem überzeugen möchte.

Artikel von Content4Links und dient einem Test des Service.
Den Erfahrungsbericht kann man hier lesen.

Über den Autor Ralf Bohnert

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4 Kommentare für “Wie wichtig ist der Titel bei einem Blogbeitrag?”

  1. Ich finde den Artikel gut recherchiert und gut geschrieben. Auch die beiden Links sind unaufdringlich untergebracht im Kontext zum Artikel. Natürlich fällt es auf dass die Schreibweise nicht zu den übrigen Artikeln im Blog passt. ich habed mir die Seite mal gebookmarkt. Was mich noch interessiert, worin besteht hier der Vorteil für dei Betreiber? Zwei Links pro Artikel ist ja nicht viel. Und die Texter wollen sicher auch bezahlt werden.

  2. @Karin, für Links auf den richtigen Seiten und an der richtigen Stelle UND mit dem richtigen Keyword wird teilweise viel Geld bezahlt. Und ich denke dadurch wird der Texter finanziert. Linkverkauf.

    Nur verkauft er die Links nicht auf eigenen Seiten, sondern hat Link-Käufer und setzt diese dann entsprechend der Auftragslage ein. 😉

    Anders kann ich mir das nicht vorstellen!

  3. @Bohn
    „Und ich denke dadurch wird der Texter finanziert. Linkverkauf.“

    also die idee die dahinter steckt ist wirklich klug !!!
    der texst ist auch gut geschrieben….
    danke für den test und den dazu gehörigen beitrag ….

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