11.10.10

In Teil 4 der Artikelserie für langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt geht es nun um das positive Denken. Ebenfalls ein wichtiger Punkt für den Weg zu Erfolg.

Positives Denken befähigt einen, Ereignisse so zu sehen wie sie sind. Es gibt auf jedem Weg positive und negative Vorkommnisse. Die Kunst ist es, bei negativen Vorkommnissen einen kühlen Kopf zu bewahren und stets positiv zu denken.
Wenn man es also schafft, bei einer negativen Erfahrung und einem negativem Ereignis positiv zu denken, hat man gute Chancen voran zu kommen. Denn man akzeptiert jede Situation wie sie ist, und das ohne negative Gedanken, die einem beim Weitermachen hindern.

Nun ist das sicher keine Einfach Aufgabe und es ist auch nicht damit getan, sich einfach immer ein paar schöne Gedanken zu machen. Man muss von dieser Art zu denken überzeugt sein und täglich ernsthaft daran arbeiten.
Anderenfalls hat das höchstens etwas mit Schauspielerei zu tun und das bringt einem genau so wenig wie wenn man es gleich bleiben lässt.

Ruhe bewahren und die Situation akzeptieren

Positives Denken muss man üben. Und zwar im kompletten Leben, nicht nur wenn man an einem Projekt sitzt.

Grundsätzlich gilt es in negativen Situationen Ruhe zu bewahren. Ruhe bewahren ist sehr wichtig, denn nur dann hat man die Möglichkeit die Situation zu akzeptieren wie sie ist.

Sollte also im Beispiel eines Blogs mal eine Reihe an Stornos von einem bestimmten Partnerprogramm eingehen, bringt es überhaupt gar nichts, sich den ganzen Tag aufzuregen und damit auch die anstehenden Arbeiten dieses Tages zu gefährden.

Vielmehr sollte man diese Tatsache erst einmal akzeptieren wie sie ist, denn man kann in dem Moment ohnehin nichts daran ändern. Man hat also immer die Wahl ob man sich nun nutzlos aufregt oder die Situation erst mal akzeptiert wie sie ist.

Ursachenforschung und die Reaktion

Wenn man nun also Ruhe bewahrt hat und die Situation akzeptiert hat (da man sowieso erst mal nichts daran ändern kann), hat man auch die Energie um die Ursachen zu finden. In diesem Fall heißt es also analysieren. Warum Stornos, warum gerade bei diesem Partnerprogramm, ist das Produkt schlecht, habe ich falsche Versprechungen gemacht, und und und.

Nur wenn man es dann schafft, in aller Ruhe die Ursachen zu finden, kann man etwas tun. Und dann kommen darauffolgend auch die Erfolge. Man hat sich dazu noch weiterentwickelt und neue Erkenntnisse gewonnen. Das ist doch positiv 😉

Es gibt natürlich Situationen oder einfach Dinge, die nichts mit einem selbst oder den eigenen Handlungen zu tun hat. Auch da gilt Ruhe zu bewahren und die Situation zu nehmen, wie sie ist.

Man kann sich folgende Fragen Stellen (und das sollte man immer wieder wenn man merkt, dass man sich aufregt und in eine negative Phase kommt):

Warum habe ich gerade negativ reagiert?
Hat es was gebracht?
Ändert es die Situation?
Habe ich die Sache von verschiedenen Seiten betrachtet?
Wenn nein, was wäre die andere?
Kann ich daraus lernen?
Wenn ja, wie?

Diese Fragen sollte man sich immer stellen, wenn man an so einem Punkt ist, egal um was es geht. Sei es nur das Wetter das einem gerade nicht in den Kram passt.

Fehler akzeptieren und daraus lernen und wachsen

Es wird immer Rückschläge oder negative Vorkommnisse geben. Einige davon sind nur das Resultat eines von einem selbst begangenen Fehlers.
Das ist in diesem Moment sicher unangenehm und ärgerlich. Aber Fehler sind nichts Negatives. Ganz im Gegenteil. Wenn man Fehler macht, hat man die Chance etwas Entscheidendes dazuzulernen und damit auch zu wachsen.

Ja man hat die Chance, man kann es aber auch vermasseln. Wie oben beschrieben heißt es Ruhe zu bewahren und die Situation zu analysieren und die Ursachen zu finden. Hat man nun den Fehler gefunden der die Ursache war, muss man ihn auch akzeptieren. Hat man ihn wiederum akzeptiert, kann man an einer Lösung arbeiten und damit auch dazulernen.

Jeder Fehler bedeutet also, dass man dazulernt. Und Lernen heißt Wachstum! Und Wachstum führt zum Erfolg.

Wachstum und Erfolg brauchen Zeit

Was haben viele erfolgreiche Webworker, Affiliates, Blogger, oder erfolgreiche Menschen aus ganz anderen Bereichen gemeinsam?

Sie haben meistens einige Projekte in den Sand gesetzt, aber daraus gelernt.
Durch das Dazulernen sind sie gewachsen und kamen mit Arbeit und Ausdauer zum Erfolg
Alle habe Zeit gebraucht, kaum einer wurde über Nacht so erfolgreiche

Das sollte man immer bedenken. Vor allem letzteres ist eine Tatsache die man realistisch sehen muss. Erfolg ist keine von heute auf morgen steil ansteigende Linie. In der Regel verläuft die Linie meist eine ganze Weile horizontal in niedrigen Gewässern.

Erfolgsdiagramm

Bleibt man in dieser Zeit am Ball, lernt aus Fehlern, denkt positiv, usw., dann wird der Erfolg kommen. Sieht man diese Zeit, der Erfolg braucht aber nicht realistisch, wird man die Motivation und das positive Denken nicht aufrechterhalten können. Die Folge: Man gibt auf!

Dies war nun der vorletzte Teil der Artikelserie. Eure Meinung dürft wie immer gerne in den Kommentaren niederschreiben 😉

Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt

Vorwort – Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt – Artikelserie
Teil 1 – Das richtige Thema, der Spaß und das Anfangen
Teil 2 – Ziele setzen und Erfolge feiern

Teil 3 – Die Motivation
Teil 5 – Kleine Tipps und ein Video

Bildquelle: aboutpixel.de / Daumen hoch! © jonathan spielbrink

Über den Autor Ralf Bohnert

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3 Kommentare für “Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt – Teil 4 – Think positiv!”

  1. Trifft es ganz gut. Man muss Zeit und Geduld haben und auch die Fehler sind Lehrreich (wenn auch ärgerlich). Gehört alles mit dazu.

    Gruß,
    Andreas

  2. Hi Andreas, ja ohne Fehler wird man kaum durchkommen. Schon gar nicht in der komplexen Internetwekt!

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