07.10.10

In Teil2 gab ich einige Anregungen und Tipps zur Zielsetzung. Heut geht es um das schwierige Thema Motivation. Dabei wird auch das ein oder andere aus Teil 1 und Teil 2 nochmal hervorgehoben.

Spaß an der Arbeit und Spaß am Thema

Wenn man keinen Spaß an einer Sache hat, die so intensive Arbeit mit sich bringt, dann wird man sich auf Dauer nicht motivieren können. Sicher sind nicht alle Aufgaben die einem im Alltag begegnen lustig. Es gibt durchaus genug unangenehme Arbeiten, die aber erledigt werden müssen. Aber die Hauptarbeit muss einem auch Spaß bringen, dann sind die Dinge zwischendurch auch zu bewerkstelligen. Wenn man aber grundsätzlich kein Interesse an einer Sache hat, dann hat man auch kein Spaß dabei, während man diese ausführt. Und hat man keinen Spaß, kann man sich das nächste Mal nicht mehr richtig dazu aufraffen. Und das wird immer schlimmer.

Das führt dann nicht nur dazu dass man KEINEN Erfolg hat. Nein, es kann auch noch schlimmer enden. Selbstzweifel, Unzufriedenheit, bis hin zur Depression. (Glaubt mir, ich weiß sehr genau wovon ich rede, denn genau so weit ging es bei mir und das ist keine schöne Sache). Lenkt also rechtzeitig ein und ändert die Situation. Man kann sich immer neu orientieren. Da ist es egal ob es um ein simples Thema bei einem Webprojekt geht oder um das Angestelltenverhältnis in der Offline-Welt.

Einfach Anfangen

Nächste Punkt, ebenfalls noch im ersten Teil, war das Anfangen. Einfach mal beginnen, es TUN.
Gerade an diesem Schritt scheitern schon viele. Immer mehr Informationen aufsaugen wie man den im Internet ein erfolgreiches Projekt aufbaut…immer mehr Erfolgsgeschichten von anderen lesen, die es schon geschafft habe…und man selbst?
Man selbst tritt auf der Stelle und denkt die Welt sei doof. Das demotiviert natürlich und das nicht gerade wenig. Dabei ist das Anfangen schon ein großer Teil des späteren Erfolges.

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen, Aristoteles

Das Risiko, etwas zu tun, ist häufig so groß wie das Risiko, es zu unterlassen, Robert Bergmann

Ziele aufteilen und Erfolge feiern

Im letzten Teil ging es um Zielsetzung, die elementar für Zufriedenheit und Erfolg ist. Genauso wichtig ist es aber auch, Ziele in Etappen zu unterteilen. Denn ein großes Ziel (das man unbedingt haben sollte) kann am Anfang doch auch abschrecken und damit demotivieren. Teilt man es in Zwischenziele, sind diese leichter und mit kleineren Schritten zu erreichen. Das motiviert. Die erreichten Ziele sollte man auch feiern, bzw. sich dafür in irgendeiner Form belohnen. Das gibt einem ein gutes Gefühl und motiviert unheimlich.“ Jawoll, ich habe es geschafft, auf zum nächste Schritt“.

Vorbilder suchen

Sucht euch Vorbilder und orientiert euch an diesen. Am besten man tritt auch mit diesen Menschen in Kontakt.

Das gute an Vorbildern, wobei ich den Begriff nicht immer passend finde: Sie haben a) in der Regel das erreicht, was du auch erreichen willst und b) da angefangen, wo du auch anfängst -> Bei NULL.
Und so geht es allen erfolgreichen Menschen (ausgenommen die, die den Beruf Sohn ausüben. Zumindest ein Großteil davon) – Sie haben klein angefangen, haben aber niemals aufgegeben und mit viel Arbeit, Herzblut und einer ordentlichen Portion Motivation ein erfolgreiches Geschäft aufgebaut.

Das sollte man sich als Beispiel nehmen und mal den Werdegang, dieser Mensch aus der Vogelperspektive betrachten. Das motiviert ungemein. Schafft man es dann noch, mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen und diesen auch zu pflegen, kann man nur gewinnen.

Nur man selbst kann sich motivieren

Kennt Ihr Motivations-Seminare? Chaka? Du schaffst es? Du kannst alles was du willst? Ja?
Ich auch. Diese Seminare sind auch super und der Inhalt ist letztendlich auch richtig, ich will diese Seminare also nicht generell schlecht reden, aber es gibt eine Sache, die viele nicht bedenken – Nur man selbst kann sich motivieren. Kein anderer kann das tun.

Das heißt, nur wenn man es selbst schafft an sich und seine Sache zu glauben, nur dann wird die Motivation langfristig aufrechterhalten. Bei solchen Seminaren ist man hinterher durchaus motiviert, aber das hält meist nur wenige Tage. Denn dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man diese Motivation selbst aufrechterhalten muss. Und das ist der Knackpunkt. Für die Motivation ist man immer selbst verantwortlich. Da helfen keine Seminare und Bücher. Wie auch beim Thema SEO oder sonstigem Wissen, dass für ein erfolgreiches Webprojekt nötig ist. Es läuft immer auf dasselbe raus -> TUN! Das Wissen anwenden und umsetzen. Das gilt eben im Bereich Motivation genauso.

Zitate als Motivation

Es gibt etliche Zitate zum Thema Motivation. Zitate sind super. Sie sind kurz, simpel und doch so wahr. Natürlich stehen nicht alle auf Zitate, aber das ein oder andere gute Zitat über dem Schreibtisch kann Wunder bewirken.

Zitate können einen zum Handeln bewegen und anspornen. Gleichzeitig können Sie einem ein gutes Gefühl geben und hier und da auch ein Schmunzeln entlocken, wenn man mal wieder an derselben Stelle am liebsten alles hinschmeißen würde.

Es gibt viele Anlaufstellen für Zitate. Im Folgenden mal 3 Links:

http://www.zitate.de
http://www.zitate.net
http://www.zitate-online.de

Geschafft!

Stellt euch doch einfach mal vor was für ein Gefühl das ist, wenn eure Arbeit Früchte getragen hat. Wie fühlt ihr euch, wenn ihr euer Ziel erreicht habt.
Ihr müsst euch vorstellen können, ja sogar fühlen können, wie es ist, wenn das große Ziel erreicht ist. Dieses Gefühl trägt ebenfalls zur Motivation bei.
Stellt euch vor ihr habt es geschafft, ihr seid angekommen. Dann überlegt euch, ob es dieses Gefühl Wert ist, die Arbeit zu beginnen und den Weg zu gehen.

Nein? Dann ist es das falsche Thema oder der falsche Beruf! 😉

Letztendlich sind die Punkte, die ich angesprochen habe, alle wichtig. Nur wenn das Gesamtbild stimmt, kann man dauerhaft motiviert sein. Es gibt natürlich auch noch andere Wege, aber meiner Meinung sind das die wichtigen und vor Allem die grundlegenden Dinge, wenn es um die Motivation geht.

In Teil 4 geht es dann um das positive Denken und das Durchhaltevermögen.

Ich hoffe ihr könnt mit dieser Artikelserie etwas anfangen! Wie seht Ihr das? Nutzt einfach die Kommentarfunktion um das Thema zu diskutieren 😉

Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt

Vorwort – Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt – Artikelserie
Teil 1 – Das richtige Thema, der Spaß und das Anfangen
Teil 2 – Ziele setzen und Erfolge feiern
Teil 4 – Think positiv!
Teil 5 – Kleine Tipps und ein Video

Bildquelle: aboutpixel.de / tschaka © Thomas Pieruschek

Über den Autor Ralf Bohnert

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