05.10.10

In Teil 1 ging es um das richtige Thema, den Spaß daran und dem Beginn – einfach mal anzufangen. Nun geht es um ein Thema, das von Vielen entweder ignoriert wird, oder falsch angegangen wird.

Der Umgang mit Zielen und warum man Ziele braucht

Laut einer schon etwas älteren Umfrage, haben nur 3 % der Menschen konkrete Ziele. 97% haben also entweder kein, oder nur eine oberflächlich Zielsetzung. Mit oberflächlich meine ich entweder, dass die Leute Ihre Ziele nur im Kopf und nicht auf dem Papier haben und/oder die Ziele sind wortwörtlich oberflächlich. „Ich will viel verdienen“ oder „ich will glücklich sein“ sind dabei mit die häufigsten Aussagen.

Doch was heißt „viel verdienen“, wie viel ist „viel“, was heißt für mich Glück, oder wie kommen ich dahin? Ihr seht, damit kann man nur wenig anfangen.

In Teil 1 hab ich das Beispiel mit der 2000km-Reise mit nur 10l Benzin genannt. Ergebnis war, das man so nicht ankommt. So verhält sich das auch mit der Zielsetzung:

Angenommen Sie beginnen die Reise mit genug Benzin und der Möglichkeit nachzutanken. Dann ist man also theoretisch in der Lage sein Reiseziel zu erreichen. Aber eben nur theoretisch. Wenn man aber sein Ziel nicht kennt, wird man ewig unterwegs sein, aber nie ankommen, denn man weiß ja nicht wo man ankommen möchte.

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg!

Wie heißt es doch so schön: “Viele Wege führen nach Rom“. Das ist richtig und wichtig zugleich! Aber man muss erst einmal wissen, dass man nach Rom möchte.

Hat man keine konkreten Ziele im Leben, wird man sich früher oder später verlaufen. Man dreht sich im Kreis, tritt auf der Stelle. Man fragt sich irgendwann nach dem Sinn, fragt sich, warum man z.B. nicht erfolgreich wird. Man muss aber jeden Morgen wissen für was man aufsteht, für was man so hart arbeitet. Sonst leiden schneller als man vermutet die Motivation und damit die Gesundheit darunter. Und erreicht hat man immer noch nichts.

Die Zielsetzung ist also elementar für ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Leben!

Ziele muss man aufschreiben

Hat man seine Ziele wie oben beschrieben so grob im Kopf, wird das nicht viel bringen. Für eine effektive Zielsetzung ist es zwingend notwendig, seine Ziele in schriftlicher Form zu verfassen.

Am Anfang sollte man einfach alles auf ein Blatt Papier schreiben, dass einem einfällt. Und ich meine nun nicht nur Ziele für ein geplantes Projekt. Es geht hier um alle Lebensbereiche. Egal ob Sie ein erfolgreiches Projekt erstellen möchte oder ein Haus bauen möchten – schreibt alles auf!

Das sollte man aber nicht mal schnell in der Mittagspause machen. Das bringt nichts. Man sollte sich viel Zeit lassen und sich Ruhe dabei gönnen. Die Liste soll schließlich das Leben in der Zukunft darstellen, nicht wahr? Da ist es einfach notwendig, sich mit dem Thema genau auseinander zu setzen.

Ich habe nachdem ich tagelang meine Ziele in ein Notizbuch geschrieben habe angefangen, eine Liste am PC zu erstellen. Diese kann ich jederzeit bei Bedarf ändern oder ergänzen. Danach ausdrucken und man hat wieder eine saubere Liste die man sich an wichtigen Orten aufhängen kann.

Einige Tipps für die Zielsetzung

  • Schreibt das Ziel so auf, als hättest du es schon erreicht, also „Ich habe ein erfolgreiches Projekt zum Thema XY“
  • Spare nicht an Details: „Ich habe ein erfolgreiches Projekt xy mit 80000 Besuchern und monatlich 3000€ Umsatz“
  • Denke groß – Keine Scheu vor im ersten Moment unerreichbarem – Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen, Hermann Hesse.
  • Verwende Bilder für, damit die Ziele bestmöglichst im Unterbewusstsein verankert werden.
  • Setzt ein zeitliches Limit für jedes Ziel. Auch wenn es dann nicht ganz reicht, aber ohne Zeitlimit, verzettelt man sich wieder zu lange.
  • Hänge die Liste an wichtigen Orten auf, an denen du Sie oft siehst (neben dem Bett, im Büro, usw.)

Unterteile deine Ziele in Etappen

Gerade eben gab ich den Tipp, groß zu denken. Das kann aber manchmal auch das Gegenteil bewirken, wenn man ein schier unerreichbares Ziel vor sich sieht. Deshalb ist es wichtig ein großes Ziel in Etappen, also kleine Häppchen aufzuteilen.

Der Hintergrund der „Portionierung“ ist also ganz simple, aber dennoch sehr wichtig:
Wir unterteilen ein großes Ziel in mehrere Kleine, haben dadurch mehr Erfolgserlebnisse (das wird auch Licht am Ende des Tunnels sehen) und sind durch die Erfolgserlebnisse weiter motiviert. Die Aufrechterhaltung der Motivation trägt letztendlich wieder dazu bei, die Chancen, das große „Endziel“ zu erreichen erheblich zu steigern. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass wir demotiviert sind und auf dem Weg stehen bleiben!

Wir schlagen also 3 Fliegen mit einer Klappe.

Feiern Sie Erfolge

Ein Punkt, der ebenso in Teil 3 noch zur Sprache kommt ist, Erfolge zu feiern. Sich zu belohnen. Selbstmotivation ist manchmal schwieriger als man denkt. Deshalb ist es enorm wichtig, sich für kleine Erfolge zu belohnen.

Wie das aussieht, muss letztlich jeder selbst wissen, denn nur man selbst weiß, was eine Belohnung für sich selbst sein kann. Sei es abends mal wieder schick essen zu gehen, sich eine kleinere Anschaffung zu gönnen, einen Ausflug, oder von mir aus auch eine mächtige Schokoladentorte. Ganz egal, es muss einem nur das Gefühl geben „Jawohl, ich hab ein Ziel erreicht und das tut gut“.

Zusammenfassung

In Teil 2 ging es also um Zielsetzung. Wir haben gelernt, dass es nur wenige Menschen machen und davon wiederum wenige richtig. Ziele müssen konkret sein und zwingend aufgeschrieben werden. Dabei ist auch das „Wie“ wichtig. Detailliert, mit Bildern und ohne Grenzen nach oben. Die Ziele sollten hinterher für die Motivation in Etappen aufgeteilt werden. Außerdem soll man sich für erreichte Etappen oder Ziele unbedingt belohnen.

Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen. In Teil 3 wird es um die Motivation gehen.
Über Kommentare und eure Meinungen freue ich mich wie immer!

Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt

Vorwort – Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt – Artikelserie
Teil 1 – Das richtige Thema, der Spaß und das Anfangen
Teil 3 – Die Motivation
Teil 4 – Think positiv!
Teil 5 – Kleine Tipps und ein Video

Bildquelle: aboutpixel.de / zielbewusst © Rainer Sturm

Über den Autor Ralf Bohnert

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7 Kommentare für “Langfristigen Erfolg mit einem Webprojekt – Teil 2 – Ziele setzen und Erfolge feiern”

  1. Danke für den gelungen Beitrag,

    ich denke wenn man sich von Anfang an eines Projektes die Ziele setzt und auch zielstrebig ist kann man sowas hinbekommen,

    leider ist sowas nicht mehr so leicht wie vor einigen Jahren noch.

    Mfg

    Paul

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