19.03.12

Plugins, Plugins und noch Mal Plugins. WordPress lässt sich wirklich in alle Richtungen erweitern, was auch echt eine feine Sache ist. Allerdings muss man aufpassen, dass die Performance-Abstriche im Rahmen bleiben. Abstriche muss man Plugin ja ohnehin meist machen.

WordPress Plugins – Ein Teufelskreis

Wie ich schon schrieb: WordPress lässt sich genial erweitern. Man kann (fast) alles umsetzen, denn die benötigten Plugins gibt es meist in Massen.
Letztlich kommt man auch gar nicht um Plugins herum, denn alleine für Anti-Spam Maßnahmen, SEO und sonstige Kleinigkeiten sind Plugin ein Muss. Selbst Anpassungen, die z.B. Programmierer theoretisch selbst programmieren könnten werden oft mit vorhandenen Plugins umgesetzt. Warum sollte man auch viel Zeit investieren um das Rad neu zu erfinden? Eben….

Doch man muss aufpassen. Aufpassen das man sich in all den Möglichkeiten die einem die Plugin-Welt bietet nicht verzettelt.
Denn mit jedem Plugin das im Frontend zur Wirkung kommt, geht auch ein Stückchen vom Performance-Kuchen weg. Und wie das mit den Meisten Sachen so ist, summiert es sich. Und irgendwann muss man sich dann die Frage stellen ob der Nutzen der Plugins ÜBER der Ladezeit steht und was sich verhindern oder anders (evtl. eigententwickelte Performance-Schonende Lösung) umsetzen lässt.

WordPress Plugin P3 zeigt Performance-Fresser

Hat mal mal einige Plugins installiert, ist es unter Umständen mühsam sich einen Überblick zu verschaffen, welches Plugin welche Ressource frisst. Mit dem WordPress Plugin P3 (Plugin Performance Profiler) hat man nun ein Plugin, das genau diese Arbeit erledigt.
Führt man den Perfomance-Scan aus, wird Traffic simuliert und die Ladezeiten der verschiedenen Komponenten ermittelt.

Anschließend bekommt man dann genau aufgeschlüsselt, wer wo welche Performance „kostet“. Ein paar Beispiel was angezeigt wird:

Ja, ich könnte auch mal was tun hier im Blog. Wird auch in der nächsten Zeit passieren.

Wer also herausfinden möchte, welchen Anteil an der Ladezeit die installierten Plugins haben, ist mit dem P3-Plugin gut versorgt wie ich finde.

(via t3n)

25 Kommentare für “WordPress Plugin P3 – Plugin Performance Profiler zeigt Performance-Fresser”

  1. Hallo Ralf,

    hört sich eigentlich interessant an, deswegen hab ich das auch probiert. Allerdings bin ich mit dem seltsamen Ergebnis ganz und gar nicht zufrieden:

    Request-URI Too Large

    The requested URL’s length exceeds the capacity limit for this server.

    Mehr kommt dabei nicht heraus auf meinem Blog! 😮 Sieht so aus, als ob die Server meines Hosters da nicht ganz mitmachen. Gibt es vielleicht ein anderes Plugin für sowas?

    Grüße aus Augsburg

    Mike, TmoWizard

  2. Wüsste gerade keine Alternative. Das ist bei mir auch das erste Plugin in der Richtung wo ich benutzt habe. Das ist ja eine merkwürdige Fehlermeldung….leider kann ich dir da nicht helfen :-(

  3. URI too large deutet auf Suhosin mit URL-Length-Beschränkung oder MAX_VARS oder ein extrem aktuelles PHP, das für den HashDOS-Angriff auch mit MAX_VARS als Workaround gesichert ist.

  4. @Chris:

    Ja, PHP ist ziemlich aktuell: 5.3.10

    Das bedeutet also für mich, daß dieses Plugin bei mir nicht funktionieren wird!

  5. @TmoWizard

    Sei froh, das Dein Setup so aktuell ist. Das Plugin macht nichts, was mit anderen Mitteln nicht auch zu schaffen wäre. Sieht halt alles nur recht nett aufbereitet aus. Außerdem kommt das Teil von GoDaddy . com – und um alles, wo dieser Name druntersteht, sollte (könnte) man einen Riesenbogen machen um den Drecksladen nicht doch noch auf irgendeine Art und Weise zu unterstützen.

  6. @Carsten, mit godaddy hast du sicherlich recht.

    Aber in so einem Fall steht mein Vorteil im Vordergrund. Und sicher kann man das auch irgendwie anders machen. Aber warum soll ich keine „One-Click-Lösung“ nehmen wenn es eine gibt.
    Wichtig für mich ist der schnelle Überblick. Wobei ich deine Meinung natürlich auch verstehe!

  7. @Bohn

    und Du hast völlig Recht mit: „Vorteil, One-Click, schneller Überblick“. Darum geht es ja eigentlich.

    Ich habe nur einen Hals auf diese ganzen „Mini-Imperien“, die weitgehend unbeobachtet im Schatten von Google oder Facebook ihr Unwesen treiben. Egal ob Automattic, die Daten sammeln wie blöde und denen Datenschutz und Privatsphäre völlig am Arsch vorbei gehen oder eben GoDaddy, die versuchen ums Verrecken ihre Kunden zu knebeln und an sich zu binden, Domainumzüge verzögern und immer wieder durch technische Unzulänglichkeiten auffallen. Und denen jetzt auch noch haufenweise gecrawlte Profile mit Insights zur Verfügung zu stellen? Nö. Mir geht es bei GoDaddy gar nicht um diese SOPA-Geschichte, das ist nur Politik. Ich habe nur bis Anfang diesen Jahres häufiger im Kundenauftrag mit denen zu tun gehabt, es war einfach nur gruselig.

  8. Ok, ich hab mit GoDaddy als Hoster so gut wie keine Erfahrungen. Vielleicht bin auch deswegen eher neutral gestimmt 😉
    Aber ich versteh dich. Wäre das Plugin von 1&1 hätte ich es vermutlich auch erst gar nicht hier vorgestellt 😉

  9. @Chris

    Siehste mal, das ist völlig an mir vorbeigelaufen. Ist aber auch nicht so ganz meine Baustelle. Ich habe gerade mal ganz flüchtig draufgeschaut (fange dabei immer mit der API an) und um fair zu sein, so übel schaute das nicht aus.

  10. Hallo Bohn, guter Plugin, aber gebe wenigstens die Quelle an. Ich meine von selbst bist doch nicht auf das Plugin gekommen, oder? 😉

  11. @Alex – Wer lesen kann ist klar im Vorteil – ich nenne immer Quellen sofern es welche gibt!!! 😉

  12. Finde das P3 Plugin extrem praktisch um schnell und übersichtlich zu sehen welche Plugins die Ladegeschwindigkeit beeinträchtigen!

  13. Ist jetzt der zweite Beirtag, den ich von dir gelesen habe und bereits wieder für mich hilfreiche Informationen die ich unbedingt brauche, um mich meinem Ziel zu nähern.

    Und schwupps, landet dieser Blog in meinen Lesezeichen.
    Die Geschwindigkeit wie eine Seite sich beim User aufbaut ist gleich hinter der Information das wichtigste Kriterium für Seitenbesucher.

    Ich versuche mich schon lange an meiner Performance, allerdings habe ich eine druchschnittliche Ladezeit von fast 10 Sekunden.

    Bin mal gespannt, welche Plugins rausmüssen. Hoffenltich nicht einer meiner Lieblinge.

  14. Hey – danke für den Tipp. Interessantes Ergebnis bei mir: das Theme ist so langsam. Plugins etc. machen keine Probleme. Hmmm … Muss da mal schauen, was das Theme sooooo langsam macht.

  15. Danke @Bohn für die Plugin-Empfehlung. Ich denke man sollte ruhig mal solche Tests über den eigenen Blog jagen und so ggf. irgendwelche Performance-Bremsen ausfindig zu machen.

    Alles im Grünen Bereich bei mir … :-)

  16. Also da ich derzeit alle meine Blogs umbaue, sprich neue desings und an der performance bastel, kommt mir das Plugin schon ganz recht um zu schauen was man evt doch noch manuel umsetzt statt ein Plugin dafür zu nutzen. Aber natürlich stimme ich auch zu was godaddy angeht. (leider).

  17. Super Plugin. Zum Glück ist bei mir alles in Ordnung und kein Plugin frisst wirklich viel Performance.

  18. Werde das Plugin auch mal ausprobieren, bin leider auf einige Plugins in WordPress angewiesen. Habe mir daher schon extra ein schlanken Theme besorgt.

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  1.  Thesis Theme Wordpress und geplante Änderungen › www.lucas-scheel.de
  2.  Performance im Wordpress-Blog - Plugin P3 | Wordpress

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